Ein Foto, das Nähe bewahrt
Wähle ein Porträt, das den Menschen so zeigt, wie du ihn in Erinnerung hast: mit einem vertrauten Lächeln, nachdenklichem Blick oder im Profil. Eine Aufnahme im Garten mit sanftem Grün im Hintergrund kann ebenso stimmig sein wie ein ruhiges Schwarz-Weiß-Foto. Achte darauf, dass das Gesicht im runden Ausschnitt gut zur Geltung kommt und etwas Raum um den Kopf bleibt.
Wenige Worte, persönlich gewählt
Für die Beschriftung kannst du den vollständigen Namen verwenden, etwa „Frank Ebstein“. Auch ein vertrauter Rufname oder „Papa“ kann für ein privates Erinnerungsbild passend sein. Darunter stehen die Lebensdaten, zum Beispiel „03.01.1944 – 07.06.2022“.
Wenn du auf die Datumsangabe verzichten möchtest, lässt sich diese Zeile stattdessen mit einem kurzen Gedanken füllen:
- „In liebevoller Erinnerung“
- „Du bleibst uns nah“
- „Für immer im Herzen“
- „Danke für deine Liebe“
Lass dich bei der Auswahl von einer einfachen Frage leiten: Welche Worte passen zu diesem Menschen und zu eurer Verbindung?
Zur Trauerfeier und Beerdigung
Ein Trauerbild mit Namen und Lebensdaten gibt der Erinnerung an einen verstorbenen Menschen einen sichtbaren Platz. Du kannst es bei der Trauerfeier in der Kapelle oder beim anschließenden Beisammensein aufstellen. Für Familie und Freunde schafft es einen stillen Bezugspunkt beim gemeinsamen Abschied.
Als Andenken zu Hause
Nach der Beisetzung kann das Gedenkbild auf einer Kommode oder an einem persönlichen Erinnerungsplatz stehen. Ob du um einen Elternteil, deinen Partner, ein Geschwister oder einen engen Freund trauerst: Es bewahrt die Erinnerung im Alltag und kann dir und anderen Hinterbliebenen Trost geben.
Zum Jahrestag und stillen Gedenken
Auch am Geburtstag oder Todestag des Verstorbenen findet das Bild seinen Platz – bei einem Treffen im Familienkreis oder in einem ruhigen Moment für dich. Mit dem Namen und den Geburts- und Sterbedaten bleibt es ein persönliches Andenken an den Menschen und seine Lebenszeit.